Aufgrund aktueller Ergebnisse aus der ISEK Bürgerbefragung, dem Fußverkehrscheck, sowie verkehrssicherheitstechnischen Überlegungen, wird die Evaluierung eines Parkraummanagements durch einen externen Partner beantragt.

Ziele:

  • Reduktion von Falschparkern
  • Reduktion von Parksuchverkehr
  • Verbesserung der Verkehrssicherheit
  • Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität

Definition Parkraummanagement:

„Das Parkraummanagement funktioniert nach dem sogenannten Mischprinzip, das heißt, grundsätzlich sind die Parkplätze für alle da. Allerdings ist die Nutzung für Bewohner nach Erwerb eines Bewohnerparkausweises gebührenfrei. Gewerbebetreibende können alternativ eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Alle anderen müssen Parkgebühren bezahlen.“

 

Hintergrund:

Im Zuge des städtischen Ziels „Innenverdichtung vor Bebauung Außenbereiche“ zeigen sich mit steigendem PKW-Verkehr diverse „Brennpunkte“. Als Beispiele fungieren hier unter anderem die Straßen Christophstraße, Hofwiesenstraße und Kiefernweg, sowie der Skiclub und das Familienzentrum.

Falschparker und Parksuchverkehr führen sowohl zur Einschränkung der Verkehrssicherheit, als auch zu Einschränkungen in der Wohn- und Aufenthaltsqualität.

 

Jüngste Bürgerbeteiligungen (ISEK Bürgerbefragung: „Parkplatzangebot schlecht“ – Bewertung 2,86 – Gehenbühl 3,04) und Fußverkehrsscheck (Optimierungsbedarf: „Neuorganisation Parkplatzsituation Gehenbühl“) zeigen notwendigen Handlungsbedarf.

Nach einer Untersuchung/Evaluierung durch ein Fachbüro erwarten wir konkrete Handlungsvorschläge ob  – und unter welchen Voraussetzungen – ein Parkraummanagement in der Stadt Gerlingen umsetzbar wäre.

Die zu erwartenden Einnahmen sollen in:

  • den Ausbau der Radwegenetze
  • die Förderung alternativer Mobilitätsansätze/ÖPNV
  • Parkplätze für Elektromobilität

reinvestiert werden.

 

Hinweis: Bei positiven Ergebnissen plädieren wir für einen Modellversuch in den Quartieren Breitwiesen und/oder den Gerteisen.