Mit dieser und vielen, vielen weiteren Fragen begann das Klausurwochenende der Jungen Gerlinger am 05.Oktober. Los ging es mit wilden Gedankenspielen – alles war erlaubt, es gab kein „zu verrückt“ und kein „zu banal“. Was ist deine Utopie für Gerlingen? Was darf Gerlingen (nicht)?

Am Samstag früh gab es für die besonders Motivierten unter uns eine Yoga-Einheit, so dass wir frisch und inspiriert in die weitere Arbeit starteten. Wir warfen kritische Blicke auf aktuelle und zukünftige Projekte, Entwürfe und Pläne – aber auch auf uns selbst. Wie bewerten wir unsere Kommunikation, sowohl intern als auch nach außen? Wo konnten wir in der Arbeit im Gemeinderat bislang wichtige Impulse setzen und wo ist uns das nicht gelungen? Was sind die Gründe dafür? Gibt es Themen, die uns wichtig waren, die wir aber aus den Augen verloren haben? Wie können wir unsere Forderungen und Wünsche mit einem verantwortungsbewussten Umgang mit Finanzen und Ressourcen vereinen? Sich selbst aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und zu kritisieren ist zwar phasenweise nicht einfach, aber dringend notwendig, wenn man sich weiterentwickeln möchte – und wer diese Anforderung an Gerlingen stellt, muss sich auch selbst daran messen.

Wieder einmal war es beeindruckend zu sehen, wie groß das Interesse junger Menschen an der Gerlinger Kommunalpolitik ist – der Wille, das Zusammenleben in unserer Stadt weiterhin aktiv mitzugestalten, ist spürbar groß. Wir danken allen engagierten Jungen Gerlinger*innen für die erfolgreiche Klausur und freuen uns auf die weitere Arbeit!