Mit dieser Frage beschäftigte sich in diesem Jahr vor allem die Arbeit für das integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK), bei der man aktiv an der Entwicklung unserer Stadt mitwirken konnte und kann. Dort wurde die Stadt aus verschiedensten Blickwinkeln neu betrachtet und Bürger bekamen die Möglichkeit, eigene Ideen für die Stadtentwicklung mit einzubringen.

 

Für uns als Junge Gerlinger waren die ISEK Versammlungen ein Anlass, um zu phantasieren und uns Gerlingen in einer entfernten Zukunft vorzustellen. Aber wie sieht diese wohl aus?

 

Wir denken an ein besseres, grüneres Gerlingen. Stellen Sie sich einmal vor, Sie haben samstags den Wochenmarkt auf unserem grün bepflanzten Rathausplatz besucht und wollen mit ihren Einkäufen möglichst bequem nach Hause. Bestellen Sie sich einfach ein Tuk-Tuk an die Haltestelle Ihrer Wahl! Im ökonomischen und nachhaltigen Gerlingen fahren in unserer Kernstadt mittlerweile keine Autos mehr.

Oder Sie steigen in unsere Stadtseilbahn, um schnell und attraktiv auf die Schillerhöhe zu gelangen. In anderen Städten wird ja bereits über solch außergewöhnliche Mobilitätskonzepte diskutiert.  Schließlich war die Anbindung an das Liniennetz der U-Bahn mit der Endhaltestelle, von der wir schnell und bequem mit der U6 nach Stuttgart kommen, vor 1990 auch nur  eine Utopie. Möglicherweise könnten Sie in zehn Jahren aber auch nach einem harten Arbeitstag bei einem erfrischenden Kaltgetränk ihre Füße im Gerlinger Stadtstrand hochlegen?

 

Utopie? Spinnerei? Humbug? Große Ideen werden aus kleinen Gedanken geboren. Wir Junge Gerlinger sind jeglichen Gedankenspielen gegenüber offen gestimmt. All das sind unsere ersten Ansätze zum Thema „Utopien für Gerlingen“. Es hat uns Spaß gemacht, unseren Gedanken freien Lauf zu lassen und der Kreativität keinerlei Grenzen setzen zu müssen. Wie sieht Ihr Gerlingen der Zukunft aus?

 

Interesse geweckt? Fortsetzung folgt am 11.01.2019.

 

Bleiben sie gespannt.

Dennis Uhl