Der Gasthof Hirsch war seit wir beide denken können eine Gerlinger Institution. Nun ist er leider Geschichte. Seit einiger Zeit gibt es jedoch engagierte Bürger*innen, die gemeinsam Ideen sammeln, was man denn nun alles aus den leeren Räumen im Hirsch machen kann.

Vorerst entsteht im Hirsch nun die neue Gerlinger „Mitmachzentrale“. Diese wird unter anderem Platz für Nachbarschaftsgespräche bieten, eine Ideenwerkstatt für die (digitale) Zukunftskommune beheimaten und ein Wiederverwertungshof bietet Platz für Tauschgeschäfte mit Elektrogeräten, die man nicht mehr benötigt, die aber zu schade für die Tonne sind.

Es gibt noch eine weitere Idee aus der Bürgerschaft, die uns besonders ins Auge gefallen ist: Eine Möglichkeit, die Bierbraukultur in unserer Stadt aufleben zu lassen. Es wäre nicht die schlechteste Idee durch Hopfen, Gerstenmalz, Hefe und Wasser interessierte Gerlinger*innen von jung bis alt zusammenzubringen – zumal wir im Vergleich zu unserer Nachbarschaft in Sachen Braukultur doch noch etwas hinterherhinken. Wir könnten uns sehr gut vorstellen, dass dies das geplante Angebot im Hirsch gut ergänzen würde. In Kombination könnten alle genannten Ideen gemeinsam die leeren Räumlichkeiten mit kreativem Leben füllen können.

Ein Ort von Bürgern für Bürger! Wir Junge Gerlinger haben uns zur Aufgabe gemacht, diese und weitere wichtige Projekte im Auge zu behalten, mitzugestalten und darüber zu informieren – auch deshalb waren wir gestern bei der Vereinsgründung im Hirsch mit dabei und freuen uns zu sehen, was die Zukunft dort bringt.

 

Dominik Hahn und Robert Wagner für das Ressort Kultur und Freizeit

In Gerlingen leben derzeit 19.700 Menschen und mit ihnen nahezu 13.000 PKWs. Insgesamt geben bei der ISEK-Umfrage 2017 ganze 92% der Gerlinger*innen an, dass ihnen im Regelfall ein Auto zur Verfügung steht. Dieses Zusammenleben von Mensch und Fahrzeug ist geprägt von Widersprüchen:

  • Die vielen parkenden und fahrenden Autos werden als Abwertung des Stadtbilds angesehen, das Blech soll von der Straße verschwinden – dennoch sehen die meisten Gerlinger*innen es als sehr wichtig an, neue Parkflächen (auch zentrumsnah) zu schaffen.
  • Ein Großteil der Bürger*innen gibt an, dass Gerlingen eine sehr gute Anbindung an den ÖPNV hat – gleichzeitig ist das Auto das bei weitem am häufigsten genutzte Verkehrsmittel. Nicht mal ein Fünftel der Gerlinger*innen besitzen eine Monats-  oder Jahreskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel.
  • „Innenverdichtung vor Gebietsvergrößerung“ ist eine prägende und erfolgreiche Strategie in der Gerlinger Stadtentwicklung und wird allseits befürwortet. Gerade diese Strategie erschwert uns jedoch immer wieder die Schaffung von ausreichenden Parkmöglichkeiten bei der Neuschaffung von Wohnraum.
  • Fußgänger mit Kinderwagen / Rollator oder auch Rollstuhlfahrer müssen häufig auf die Straße ausweichen, um aneinander vorbeizukommen. Daher wird gefordert, Gehwegparken stärker zu ahnden. Andererseits wird die Parksituation in allen Stadtgebieten Gerlingens schlecht bewertet, so dass das Parken auf Gehwegen oder zu nah an der Kreuzung immer wieder als einzige Lösung angesehen wird.
  • Die Zahl der Anträge zur Errichtung von Parkflächen auf privatem Grund steigt stetig an – extrem viele Garagen und Stellplätze werden jedoch zweckentfremdet, z.B. als Lagerfläche.

Wo kann man überhaupt ansetzen, um diesen gegensätzlichen Herausforderungen zu begegnen?

Attraktivität des ÖPNV steigern, insb. für Pendler
Die 319 Stellplätze in den zwei städtischen Tiefgaragen stellen mit Kosten von maximal 5€ pro Tag bereits einen Anreiz für einen Umstieg auf die U-Bahn dar – gerade für diejenigen, die nicht in Laufnähe der Endhaltestelle wohnen. Die umfassende Tarifreform der VVS zum 01.04.2019 steigert die Attraktivität des ÖPNV enorm, kann aber nicht das Ende der Fahnenstange sein. Eine weitere Verbesserung des Streckennetzes (aus Gerlinger Sicht z.B. die Verbindung nach Vaihingen) und der Taktung muss weiterhin Stück für Stück vorangetrieben werden.

Bessere Bedingungen für Radfahrer schaffen
Selbstverständlich kann das Auto nicht in jeder Situation einfach durch ein Fahrrad ausgetauscht werden. Attraktivere Bedingungen fürs Radfahren könnten jedoch den Anteil der mit dem Rad zurückgelegten Strecken deutlich erhöhen. Das heißt: Mehr Radwege, die in ein vernünftiges Radwegesystem eingebunden sind sowie breitere, gut markierte Radwege, um die Sicherheit auch auf zwei Rädern zu gewährleisten. Zusätzlich müssen wir in der Verkehrsplanung auch stärker die Bedürfnisse von E-Bikes, Pedelecs oder Elektrorollern mitdenken, da die Gruppe der Nutzer*innen weiterhin stetig wachsen wird. Verkehrsplanung soll schließlich auch, aber nicht nur für Autofahrer attraktive Lösungen anbieten.

Übergreifende Systeme schaffen – Parkraummanagement für Gerlingen?
Zu viele Autos, zu wenige Parkplätze. Das stellt uns auf kurz oder lang vor die Frage: Wer muss, wer soll und wer darf in Gerlingen sein Auto auf öffentlichen Flächen abstellen? Sicherlich stehen uns unangenehme Diskussionen bevor, diese dürfen wir aber nicht auf die lange Bank schieben, besonders im Hinblick auf die Verkehrssicherheit aller Gerlinger*innen. Die Einführung eines Parkraummanagements (PRM) wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Parkplätze wären weiterhin für alle da: Anwohner können sie nach Erwerb eines Parkausweises gebührenfrei und zeitlich unbegrenzt nutzen; fürs Gewerbe gibt es spezielle Regelungen und alle anderen können ihr Auto gegen Gebühr abstellen. Einnahmen, die man hervorragend für den o.g. Ausbau des Radwegenetzes einsetzen könnte.  Auch das „Garagen-Problem“ könnte man so angehen, Stuttgart macht es vor: Wer eine Garage besitzt oder mietet, kann keinen Bewohnerparkausweis beantragen – Möbel oder Werkzeug, die den Platz fürs Auto einnehmen, verschwinden dann in der Regel schnell. Ein PRM in Gerlingen ist alleine keine Lösung aller Probleme, aber immerhin ein großer Schritt und ein wichtiges Zeichen. Die Jungen Gerlinger haben übrigens bereits im September 2018 einen Antrag zum Thema PRM gestellt, zu dem es hoffentlich in Kürze Neuigkeiten gibt.

Judith Stürmer für die Fraktion der Jungen Gerlinger

Die letzte Staffel des „Bachelors“ ging gerade erst zu Ende. In der auf RTL ausgestrahlten Sendung buhlt eine Vielzahl von jungen Frauen um die Gunst eines akademischen Schönlings. Klar ist, nur eine kann dabei gewinnen. Wenig Angebot, viel Nachfrage. Ein klassisches Oligopol. Die Volkswirtschaftslehre zeigt uns, dass dieses Konstrukt eigentlich nur eines bedeutet. Die (wenigen) Anbieter bestimmen den Preis. Beim Bachelor versuchen die Anwärterinnen alles, um durch ansprechendes Aussehen, tiefgründige Gespräche beim Einzeldate oder eigens geplante Intrigen die Konkurrenz auszustechen und gleichzeitig in der Gunst ihres Schwarms zu steigen – solange bis nur noch eine „Rose“ übrig ist.

Nicht selten resultiert daraus ein Machtkampf unter den Anwärterinnen, welcher geprägt ist von Missgunst, Tränen, Neid und menschlichem Leid. Wenn wir Sie hier noch nicht zum Weiterblättern verleitet haben, liebe Leserinnen und Leser, und Sie sich so langsam fragen, was dieser Artikel mit kommunaler Politik zu tun hat, so wollen wir dies nun auflösen. Die Rede ist vom Wohnen in Gerlingen.

Wer in den letzten Jahren auf Wohnungssuche war und dabei kein grenzenloses Budget besaß, kennt das Problem. Denn allzu oft endet ein solcher Suchvorgang mit einem Korb – ohne Rose. Und auch die negativen Gefühle im Falle einer Absage belasten. Ist doch die Suche nach der großen Liebe für viele ähnlich existenziell wie ein bezahlbares Zuhause. Dabei ist die Schaffung (und Wahrung) von Wohnraum für alle Gesellschaftsschichten in unserer Region eine DER Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte. Aber, um bei akademischen Abschlüssen zu bleiben, einen Master(-plan) haben auch wir noch nicht. Das liegt aber an der Sache selbst. Das einzig plausible Mittel, das kurzfristig gegen teure Mieten bei gleichbleibender Nachfrage hilft, ist die Erhöhung des Angebots. Aber dabei sollen die Häuser doch auch bitteschön nicht zu hoch oder zu dicht gebaut werden und schon gar nicht erst auf Kosten unserer Gerlinger Naherholungs- und Nutzflächen wie dem Wald oder dem fruchtbaren Ackerland gehen. Doch was dann? Subvention? Genossenschaftlicher Wohnungsbau? Eine Gerlinger Wohnungsvermittlungsstelle? Neue Vorschriften für die (wenigen) neuen Baugebiete? Maßnahmen wie beispielsweise Bußgelder, gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum, wie sie in anderen Städten bereits umgesetzt sind?

Es gibt Ansätze, die wir verfolgen wollen. Dabei wissen auch wir, dass die von uns initiierte Studenten-WG keine Lösung des generellen Problems darstellt. Wir als Junge Gerlinger werden uns jedoch auch weiterhin dafür einsetzten, dass das Leben in unserer Stadt für alle Menschen die gerne hier wohnen oder wohnen wollen bezahlbar wird oder bleibt. Dafür sind wir für alle konstruktiven Vorschläge offen. Fakt ist, Kompromisse werden wir finden müssen, um die Attraktivität Gerlingens für alle zu erhalten, unabhängig vom Alter, des Gehalts, der Herkunft oder dem sozialen Stand.

Denn wir wollen, dass jeder, der eine Rose will, diese auch bekommt – egal ob alleinerziehende Mutter, Student oder Geschäftsführer. Ein Zuhause braucht jeder.

Robin Kruck und Timo Lutz

Erst am 27.02.2019 hat der Gemeinderat den Haushaltsplan 2019 der Stadt Gerlingen verabschiedet. Würde er im Laufe des Jahres genau so bewirtschaftet werden, wie geplant, würde die Ergebnisrechnung (diese entspricht in der freien Wirtschaft der Gewinn- und Verlustrechnung) am Ende des Jahres 2019 einen Jahresüberschuss von 53.000 € aufweisen. Dieses Ergebnis erfüllt gerade so die gesetzlichen Mindestanforderungen an einen ausgeglichenen Haushalt.

Der Haushaltsplan 2019 beinhaltet Investitionen in Rekordhöhe. Die meisten von ihnen sind wichtig und notwendig, folglich werden sie von den Jungen Gerlingern ausdrücklich begrüßt und unterstützt. Als Beispiele seien der Beginn der Generalsanierung der Realschule (Gesamtkosten ca. 30 Mio. €) und der Baubeginn einer neuen Sporthalle in den Breitwiesen (Gesamtkosten ca. 13 Mio. €) genannt. Die geplanten Auszahlungen für Investitionen führen im Haushaltsjahr 2019 zu einer Reduzierung an liquiden Mitteln um 30 Mio. €. Lediglich der prall gefüllten Liquiditätsreserve der Stadt ist es zu verdanken, dass Gerlingen im Jahr 2019 auf die Aufnahme von Schulden verzichten kann. Doch auch die Gerlinger Liquiditätsreserve ist endlich, deshalb gilt es, sorgsam mit ihr umzugehen. Viele solcher Haushalte können wir uns nicht mehr leisten!

Genau darum hinterfragen wir Junge Gerlinger sämtliche Investitionen auf Notwendigkeit, Wirtschaftlichkeit, Finanzierbarkeit und Alternativen. Wenn man das tut, muss man sich manchmal eingestehen, dass nicht alles Wünschenswerte um jeden Preis verwirklicht werden muss. In diesem Lichte ist auch unsere Ablehnung der der Schulmensa (10 Mio. €) und eines Erweiterungsbaus für das Stadtmuseum (1,25 Mio. €) zu betrachten. Manfred Rommel (1974 – 1996 Oberbürgermeister von Stuttgart) sagte einst: „Wenn man Geld nicht ausgibt, was man nicht hat, nennt man das Realismus.“ An diese Devise halten wir Junge Gerlinger uns und werden es auch in der kommenden Legislaturperiode zum Wohle unserer schönen Stadt tun.

 

Für die Jungen Gerlinger

Manuel Reichert

Liebe Gerlinger*innen,

 

wir freuen uns Ihnen heute die vollständige Liste der Jungen Gerlinger für die Gemeinderatswahl 2019 präsentieren zu können. Sicherlich haben Sie in den letzten Wochen die Vorstellungen für unsere Kandidatinnen und Kandidaten aufmerksam verfolgt; hoffentlich haben Sie dabei bereits überlegt, wie Sie ihre Stimmen am 26. Mai 2019 innerhalb der Jungen Gerlinger verteilen und ganz bestimmt haben Sie einige bekannte Gesichter bei den Jungen Gerlingern wiedergefunden.

Denn genau das ist unser Anliegen: Wir möchten, dass Sie sich und Ihre ganz persönlichen politischen Vorstellungen für Gerlingen in unserer Wahlliste wiederfinden. Als junge und gleichsam erfahrene kommunalpolitische Wählergruppierung sind wir uns bewusst, welchen enormen Vertrauensvorschuss wir bei jeder Wahl von den Wählerinnen und Wählern erhalten. Umso wertvoller sind deshalb die Erfahrungen, die Sie in den letzten zehn Jahren mit uns machen durften. Seit mittlerweile einer Dekade sind die Jungen Gerlinger im Gerlinger Gemeinderat vertreten – von 2009 bis 2014 mit Nino Niechziol, von 2014 bis 2019 in Fraktionsstärke mit Judith Stürmer, Nino Niechziol und Robin Kruck. Genau hier wollen wir weitermachen, weiter gestalten und weiter dafür sorgen, dass Sie sich in unserer Wahlliste und unserer tagtäglichen politischen Arbeit wiederfinden. Ob mit neuen oder vertrauten Gesichtern und Namen – auf diese Jungen Gerlinger können Sie sich weiterhin verlassen:

 

  1. Judith Stürmer
  2. Dennis Uhl
  3. Lukas Kuntz
  4. Manuel Reichert
  5. Maik Tobias
  6. Vera Lederer
  7. Leah Pfuff
  8. Fabian Kuschnik
  9. David Rometsch
  10. Dominik Hahn
  11. Evi Wiedmann
  12. Elena Stürmer
  13. Benjamin Weidle
  14. Lilli Klein
  15. Timo Lutz
  16. Felix Rominger
  17. Robert Wagner
  18. Dennis Hampp
  19. Simon Rentz
  20. Florian Schramm
  21. Rebekka Köhler
  22. Nino Niechziol

Ersatz:  Peer Spies

Einige unserer fünf Spitzenkandidaten werden (hoffentlich) die weitere Entwicklung Gerlingens aktiv mitgestalten können. Daher haben wir sie gefragt: Welches Projekt der kommenden fünf Jahre (egal ob schon in konkreter Planung oder bislang nur Idee) ist dir besonders wichtig? Welches siehst du skeptisch oder bist sogar gegen eine Umsetzung? Warum?

 

Listenplatz 5: Maik Tobias, 24 Jahre

Ich befürworte die geplante Investition in die Renovierung von Sanitäranlagen in öffentlichen Räumlichkeiten sehr, da diese vielerorts überfällig ist.

Bezüglich der Renovierung der Realschule stehe ich einem Aspekt kritisch gegenüber: Ursprünglich wurde ein Konzept gewählt, bei dem die Umbauarbeiten den Schulalltag nicht beeinflussen sollten. Trotzdem soll jetzt der Unterricht ausgelagert werden. Das führt zwar zu einer kürzeren Bauzeit, bringt aber nicht zu unterschätzende Unannehmlichkeiten mit sich.

 

 

Listenplatz 4: Manuel Reichert, 26 Jahre

Besonders wichtig ist mir, dass auf dem ehemaligen Hirsch-Areal wieder eine Gaststätte mit Biergarten entsteht. Mit der Frage, ob dies in Form einer Kernsanierung des Bestandsgebäudes oder einer Überplanung und Neubebauung des gesamten Areals (inkl. Weinwelt, Tiefgaragenzufahrt und Volksbank Leonberg-Strohgäu) geschieht, wird sich der neue Gemeinderat befassen müssen. Worauf auch immer es hinausläuft sollte es dort letztendlich auf jeden Fall wieder ein Restaurant mit Außengastronomie geben.

 

Kritisch sehe ich die Folgen des Neubaus „Gerlingen Work“ der Firma Gieag auf dem ehemaligen Salutas-Gelände für die dortige Verkehrssituation. Zweifellos ist es positiv zu werten, dass der Wirtschaftsstandort Gerlingen durch die bis zu 800 entstehenden Arbeitsplätze und den Hauptmieter Bosch weiter gestärkt wird. Selbst wenn man unterstellt, dass die im Neubau enthaltenen 530 Parkplätze für alle mit dem Auto anreisenden Arbeitnehmer ausreichen, darf es künftig dennoch zu keinem Verkehrschaos kommen.

 

 

Listenplatz 3: Lukas Kuntz, 20 Jahre

Besonders wichtig für mich ist der Umbau der Realschule in Gerlingen. Schon zu meiner Schulzeit dort war klar, dass etwas getan werden muss, da das Gebäude im jetzigen Zustand, z.B. durch undichte Fenster, weder für Schüler noch für Lehrer einen angenehmen Schulalltag bietet. Beim Umbau sollte besonders auf eine gute Lernatmosphäre und ökologisch moderne Bauweise geachtet werden. Ich hoffe auch, dass es für die im Zuge des Umbaus kürzlich gefällten Bäume einen zeit- und ortsnahen Ausgleich geben wird.

Leider wird durch die Sanierung die Realschulturnhalle abgerissen, für die es im Stadtkern keinen Ersatz geben wird. Darunter werden vor allem Vereine oder zum Beispiel auch das Sportangebot des Jugendhauses leiden.

 

Listenplatz 2: Dennis Uhl, 20 Jahre

Mehr öffentlicher Raum für Jugendliche zu schaffen, hat in meinen Augen eine hohe Priorität. Die Jugendlichen in Gerlingen erschließen sich ihren Raum und Platz, um sich zu treffen, entfalten und Zeit verbringen zu können, selbst. Doch dies führt nicht selten zu Problemen mit Anwohnern. Da aber ein solcher Raum für Jugendliche unbedingt notwendig ist, ist es an der Zeit nach möglichen Ansätzen und Lösungen zu schauen. Des Weitere will ich die kulturellen Gegebenheiten in Gerlingen und deren Konzepte von Begegnungsstätten weiterhin fördern und unterstützen, denn zu solchen Projekten gehören nicht nur engagierte Bürger, sondern auch eine Stadt die hinter ihnen steht. Kritisch dagegen sehe ich den ständigen Aufschub der Sanierung unseres Jugendhauses, da dies einer der wenigen Räumlichkeiten ist, in denen sich Jugendliche treffen und Angebote wahrnehmen können.

 

 

Listenplatz 1: Judith Stürmer, 24 Jahre

Ein Projekt, das mir als langjährige Volleyballtrainerin sehr am Herzen liegt, ist die neue Sporthalle in den Breitwiesen. Neben der neuen Halle selbst freut mich besonders, dass hier von Beginn an bedarfsgerecht, unter Einbezug aller Beteiligten und mit finanziellem Fingerspitzengefühl geplant wurde – ein solches Vorgehen wünsche ich mir häufiger. Unglaublich ärgerlich finde ich nach wie vor den Verlauf der Beratungen zum Stadtmuseum. Statt eine (notwendige) Sanierung und die Herstellung der Barrierefreiheit konkret und rasch anzugehen, wurde ein (nicht unbedingt notwendiger) teurer Anbau geplant. Jetzt ist uns die Zeit weggelaufen und es stehen in den nächsten Jahren keine Fördergelder für eine Sanierung zur Verfügung. Dieses Vorgehen hat in meinen Augen nichts mit verantwortungsbewusstem Wirtschaften zu tun.

In dieser Ausgabe des Gerlinger Anzeigers präsentieren die Jungen Gerlinger ihre Listenplätze 6-8 für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019. Wir haben sie gefragt:

„Wenn du drei Wünsche für Gerlingen frei hättest, was würdest du dir wünschen?“

 

 

Listenplatz 8: Fabian Kuschnik, 27 Jahre

 

„1. eine rationale Haushaltsplanung, die soziale, kulturelle und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt

  1. bezahlbaren Wohnraum für junge Menschen und Familien
  2. Erhalt des innerstädtischen Lebens samt Gewerbe und Gastronomie“

 

 

Listenplatz 7: Leah Pfuff, 20 Jahre

 

„Wenn ich 3 Wünsche für Gerlingen frei hätte, würde ich mir wünschen, dass…

… es mehr bezahlbaren Wohnraum für junge und mittelständige Menschen gäbe.

… es mehr Einkaufsmöglichkeiten für sämtliche Bedürfnisse gäbe.

… der öffentliche Nahverkehr mehr Möglichkeiten bietet.“

 

 

 

Listenplatz 6: Vera Lederer, 19 Jahre

 

„- Für Gerlingen wünsche ich mir, eine bessere öffentliche Verkehrsplanung und Taktung. Es soll für die Gerlinger Bürger eine gute Alternative zum Auto sein.

– Das Kinder und Jugendangebot ist in Gerlingen schon gut ausgebaut, aber gut ist noch nicht perfekt. So wünsche ich mir noch mehr Initiative für ein noch besseres Programm für Kinder und Jugendliche.

– Außerdem wünsche ich mir bei zukünftigen Bauprojekten eine umweltbewusste Haltung.“

In der neuen Woche werden wieder neue Kandidaten unserer Wahlliste für die Kommunalwahl 2019 vorgestellt. Diesmal haben sie sich mit der Frage auseinandergesetzt: „Was gefällt dir an Gerlingen nicht?“

 

Listenplatz 12: Elena Stürmer, 33 Jahre

Ich finde es schade, dass die Stadt so furchtbar viel Geld für die Bepflanzung ausgibt. Mit einem Drittel des Geldes wäre die Stadt auch hübsch grün. Zudem bedauere ich es, dass es bisher versäumt wurde den Innenstadtring zur verkehrsberuhigten Zone zu erklären.

Listenplatz 11: Evi Wiedmann, 21 Jahre

In Gerlingen gefällt mir nicht, dass sich in den Tiefgaragen häufig zu später Stunde Kinder und Jugendliche aufhalten. Auffallend ist dabei, wie aus den Polizeiberichten des GAZ zu entnehmen, dass Straftaten wie Sachbeschädigung und Ruhestörungen im Bereich um die besagten Orte zugenommen haben.

In Gerlingen gibt es ein breit gefächertes Freizeitangebot, aber für Jugendliche kaum eine Möglichkeit, ihre Freizeit außerhalb von Vereinen zu verbringen – vor allem in den Abendstunden nicht. Ich würde mir mehr Orte wie das Jugendhaus wünschen, aber mit verlängerten Öffnungszeiten.

Des Weiteren fände ich es schön, wenn die Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Leonberg verbessert würde, damit zum Beispiel das Kino oder das Freibad mehr und vor allem auch abends genutzt werden können.

Listenplatz 10: Dominik Hahn, 26 Jahre

Mit gefällt an Gerlingen nicht, dass es für viele Leute keinen bezahlbaren Wohnraum gibt und sozial schlechter stehenden so die Chance verwehrt wird, in unserer schönen Stadt zu leben.

Listenplatz 9: David Rometsch, 20 Jahre

An Gerlingen stört mich, dass sich Jugendliche im öffentlichen Raum kaum frei entfalten können. Es gibt wenige Möglichkeiten sich an geeigneten Treffpunkten zu verabreden. Räumlichkeiten um Veranstaltungen, wie zum Beispiel Geburtstag, abzuhalten sind nicht gegeben.

 

Für die Jungen Gerlinger

Maik Tobias

Weiter geht es in der Vorstellung der Kandidaten für die Kommunalwahl 2019.

Diese Woche haben wir gefragt: „Was würdest du tun, wenn du morgen Bundeskanzler/in wärest?

 

Listenplatz 17: Robert Wagner, 24 Jahre

Mehr Geld aber vor allem mehr Mitarbeiter für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge – aktuell sind wir zu sehr auf ehrenamtlichen Helfer angewiesen. Zudem würde ich eine Kommission einrichten, welche entscheidet, in welche Länder hochqualitative Waffen aus Deutschland geliefert werden dürfen. Als dritte Amtshandlung widme ich mich dem FTTH Ausbau: Glasfaser soweit das Auge reicht!

 

Listenplatz 16: Felix Rominger, 35 Jahre

Ich würde meinen Fokus als Bundeskanzler auf die Verbesserung, Weiterentwicklung und vor allem den Ausbau unseres Bildungssystems sowie unser Familienförderung legen.

 

Listenplatz 15: Timo Lutz, 27 Jahre

Meine ersten beiden Themenblöcke als Bundeskanzler wären die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für alle Bürger, sowie die Verbesserung unseres Bildungssystems unter der Devise: „Gleiche Bildungschancen für alle Kinder – unabhängig von der Einkommen der Eltern.“

 

 

Listenplatz 14: Lilli Klein, 20 Jahre

Als Bundeskanzlerin wäre es mein erstes Ziel soziale Berufe attraktiver zu gestalten. Außerdem würde ich mich verstärkt für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für junge Menschen einsetzen. Darüber hinaus würde ich mich für mehr Toleranz und Respekt in unserer Gesellschaft einsetzen.

 

Listenplatz 13: Benjamin Weidle, 30 Jahre

Eine Abschaffung des Dieselfahrverbots und eine stärkere Förderung alternativer Brennstoffe würden meinen ersten Tag als Bundeskanzler ausfüllen.

 

Für die Jungen Gerlinger

Nino Niechziol

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Sehr geehrte Damen und Herren der Stadtverwaltung,

liebe Kollegen,

Sehr geehrte Damen und Herren….

 

Da dies meine vorerst letzte Rede in diesem Gremium sein wird, werde ich es wagen, für mich, für meine beiden Kollegen und für das gesamte Gremium ein Resümee der letzten 5 Jahre zu ziehen.

 

Gerlingen ging und geht es finanziell in dieser Legislaturperiode so gut wie noch nie. Die Gewerbesteuereinnahmen wurden verfünffacht, die Einkommensteuer steigt ebenfalls auf neue Höchstwerte, die Kämmerei jubelt.

Die Wege für die nächsten Jahre sind geebnet, könnte man meinen. Bürgermeister, Stadträte und Verwaltung allesamt im Glück?

 

Der amerikanische Erfinder und Philosoph Charles Kettering sagte vor über 100 Jahren einmal:

Glück ist meist nur ein Sammelbegriff für Tüchtigkeit, Klugheit, Fleiß und Beharrlichkeit.

 

Mit diesem Zitat möchte ich gerne beginnen. Denn es passt in meinen Augen sehr gut zu unserer momentanen Situation und gibt mir mehrere Botschaften mit.

 

Übertragen bedeutet das für mich:

  • Wir dürfen auf das bisher Erreichte stolz sein.
  • Dennoch müssen wir Themen, die noch verbessert werden können, weiterentwickeln.
  • Zudem müssen wir uns auch in Zukunft unserer Verantwortung bewusst sein, um das Erreichte nicht aufs Spiel zu setzen.“

 

Die bereits angesprochene, sehr gute finanzielle Situation versetzt uns auch dieses Jahr wieder in die -glückliche- Lage, die notwendigen und wichtigen Investitionen in Bildung, Jugendförderung, Altenpflege, Kultur und Infrastruktur tätigen zu können. Viele der Themen wurden bereits angesprochen, ich konzentriere mich auf die aus unser Sicht Wesentlichen.

 

Hierbei komme ich nicht umhin, die Realschule als wohl größtes Bauprojekt zu erwähnen. Zwar war auch uns der Schrecken deutlich anzusehen, als die Zahlen der vorläufigen Kostenschätzung für die Schulsanierung vorgelegt wurden. Jedoch sind wir mehr als froh, dass diese, mittlerweile mehr als notwenige, Maßnahme in Höhe von gut 30 Mio. Euro endlich beschlossen ist und angegangen wird. Schaut man sich zur in Sachen Schulsanierung in der Region um, so stellt man schnell fest, dass nicht nur Gerlingen von den deutlich gestiegenen Kosten überrascht wurde. Im Gegensatz zu uns fehlt es dort jedoch [so wörtlich] an einem „Plan B“. Und unser Plan B, der zwar den Entwurf des Architektenbüros Wulf Architekten nicht zur Gänze umsetzt und die mit 10 Mio. Euro betitelte Mensa nicht mehr miteinschließt, kommt uns Jungen Gerlingern gelegen – haben wir doch lange an Standort, Nutzen und tatsächlicher Auslastung einer solchen Schulkantine in Gerlingen stark gezweifelt.

 

Trotz der Verschiebung des Mensabaus auf unbestimmte Zeit, muss die Realschulturnhalle im Zuge der Sanierung weichen. Damit es hierfür ein entsprechendes Ausgleichsangebot an Hallenkapazität gibt, wurde die ebenfalls millionenschwere neue Sporthalle in den Breitwiesen beschlossen, welche in Zukunft das Sportareal im Breitwiesen zur Siedlung hin abschließen wird. Wir freuen uns diesbezüglich mit den Benutzern der jetzigen Realschulturnhalle, welche (mit Ausnahme des Fußballangebots im Jugendhaus) alle wieder einen neuen Hallenplatz bekommen. Auf eine genauso gute Lösung hoffen wir natürlich auch für die Freizeit- und Hobbykicker, die leider im Zuge der Kunstrasenplatzverlegung die roten Kleinspielfelder aufgeben müssen.

 

A pro pos Kicken: Trotz des voraussichtlichen – und sehr schmerzhaften – Wegfalls des Fußballangebots, ist die für das Jugendhaus eingestellte, sog. Planungsrate in Höhe von 50.000 Euro aus unserer Sicht ebenfalls lobend zu erwähnen und ein erster Schritt in die richtige Richtung. Der Betrag soll vor allem dazu dienen, den Bedarf der einzelnen Nutzer des Jugendhauses zu ermitteln, um letztlich entscheiden zu können, wie eine entsprechende Sanierung aussehen kann uns sollte. Nachdem der alte Fahrradkeller, in dem seitjeher das Jugendhaus heimisch ist, in den letzten Jahren mehr wie ein löchriger Fahrradschlauch behandelt und immer wieder notdürftig geflickt wurde, ist das auch höchste Zeit! Wir hoffen, dass entsprechende Ergebnisse ebenfalls zeitnah in Maßnahmen gegossen und umgesetzt werden.

 

Nicht minder lobenswert war der Wille und die Eigeninitiative der Stadtverwaltung, während der letzten mittelfristigen Finanzplanungssitzung im Oktober nochmals alle Großprojekte zu überprüfen und bei Bedarf die entsprechenden Budget-Pläne und zeitlichen Abfolgen zur Diskussion zu stellen und ggf. zu überarbeiten. Aus unserer Sicht konnte dadurch ein realistisches Bild für die Zukunft gezeichnet werden. Ein solches pragmatisches Vorgehen wünschen wir uns auch für die nächsten Jahre!

 

Die Liste der hier erwähnten (baldigen) Baustellen ist schier‘ endlos, ich könnte noch stundenlang über Themen wie das Baugebiet Bruhweg, die neue Demenztagesstätte im Träuble, die neue Kinderkrippe im Altenzentrum des Breitwiesenhauses oder die natürlich notwendigen, generellen Investionen in Brand- und Hochwasserschutz referieren.

 

Aber viel interessanter ist doch eigentlich, was aus unserer Sicht hätte verbessert werden können, oder?

 

Dort gibt es für uns vor allem 2 Themen, welche die Jungen Gerlinger besonders umtreiben.

 

Die Diskussion über neue Räumlichkeiten für den SJR / JGR verfolgt uns nun schon seit Beginn der Legislaturperiode. Gerade beim Jugendgemeinderat, der regelmäßig als Aushängeschild der Stadt verkauft wird und auf den man (ohne Zweifel) zu Recht stolz ist, fehlen die geeigneten Räumlichkeiten, um sich in einer großen Gruppe zu treffen, auszutauschen oder in mehreren Kleingruppen planen zu können. Auch der SJR leidet unter Alter und Zustand der Räumlichkeiten, was sicherlich auch zum Rückgang seiner Aktionen und Angebote beigetragen hat. Ein Funke Wahrheit wird aber vermutlich trotzdem mitschwingen. Zwar wurden erst kürzlich einige, dringende Maßnahmen (wie beispielsweise die Sanierung der Toilette) umgesetzt, allerdings sind wir der Meinung, dass es damit noch nicht getan ist.

 

Leider ebenfalls missglückt sind aus unserer Sicht die Planungen im Umfeld des Stadtmuseums. Den Erweiterungsbau, für welchen der Gemeinderat aller Voraussicht nach später in der Sitzung eine Mehrheit finden wird, lehnen wir ab. Hierfür sollen letztlich – bei aktuellem Planungsstand – ca. 1,5 Mio. Euro aufgewendet werden – Geld, welches an anderer Stelle sinnvoller einsetzbar gewesen wäre. Nur um das auch in diesem Rahmen nochmals klarzustellen. Frau Dr. Raible leistet sehr gute Arbeit im Rahmen des Stadtmuseums, was sich nicht nur an der seit Ihrer Einstellung deutlich gestiegenen Besucheranzahl ablesen lässt, sondern auch an der Reputation des Museums. Aber vor dem Hintergrund, dass das aktuelle Bestandsgebäude des Museums marode ist und dringend sanierungsbedürftig ist, muss ich sagen, dass wir hier seit mehreren Jahren eine Diskussion in die falsche Richtung führen. Jetzt, da das Stadtsanierungsgebiet (und somit auch mögliche Zuschüsse für eine Sanierung) ausläuft, fällt uns auf, dass wir ohne Zuschüsse nicht sanieren können, da die Kosten sich wohl im mittleren bis hohen, einstelligen Millionen-Bereich einpendeln werden und somit ohne Zuschuss nicht tragbar sind?! Hätte man sich dann nicht zuerst darum bemühen sollen, das alte Museum wiederherzurichten, bevor man es erweitert?

 

So bleibt das heutige Stadt-Museum wohl noch eine ganze Weile so wie es ist, dafür aber zunächst mit Baustelle und später einem teuren Neubau vor der Tür.

Was hätte dazu wohl die Schwäbische Hausfrau gesagt?

 

Aber so läuft es eben in einer Demokratie. Man wird nicht immer glücklich, es gibt unterschiedliche Meinungen und Ansichten und auch Streit gehört dazu. Damit möchte ich überleiten meinem Abschluss, zu unserer aller Ermahnung.

 

Die letzten 4 1/2 Jahre hier in diesem Gremium waren für mich neben anstrengend, arbeits- und zeitintensiv auch wirklich lehrreich. Wer möchte, erhält sehr viele gute und tiefe Einblicke in das Innenleben einer Stadt, einer Verwaltung, in eine eigene kleine Welt.

Dabei merkt man: Alles in allem funktioniert der Apparat „Stadtverwaltung“ im Zusammenspiel mit Gemeinderat sehr gut.

Aber wieso schaffen es die Gerlinger, sich in der Politik auf Kompromisse zu einigen, die meistens eine einstimmige Unterstützung aller Fraktionen haben? Ich habe hier eine persönliche Sicht auf die Dinge. Flapsig gesagt: Geht das Geld, stirbt die Stimmung. Ich möchte mir nicht ausmalen, wie gewisse Diskussionen in den letzten Jahren verlaufen wären, wenn unser Geldbeutel nicht für all jene Investitionen und Maßnahmen ausgereicht hätten, die in den letzten Jahren angestoßen wurden. Und deshalb bin ich froh, dass die Giftlisten immer noch, und hoffentlich auch noch lange, ganz unten in den Schreibtischschubladen des Kämmerers und der Fraktionsvorsitzenden liegen. Denn die Diskussion, ob wir beispielsweise für eine Realschul-Sanierung lieber das Hallenbad schließen oder am Inventar oder der technischen Ausstattung sparen, um die Finanzierung zu sichern, möchte ich nur ungern führen.

 

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Geld allein macht bekanntlich nicht glücklich. Im Gerlinger Gemeinderat und der Verwaltung schafft es aber eine Form der Harmonie, die eint und auch durchaus positiv und konstruktiv gesehen werden kann. Aber wehe wenn der Wind sich dreht und die Zeiten sich ändern.

 

Damit bin ich am Ende…

Die Jungen Gerlinger stimmen dem Haushalt 2019 zu.