…hat uns Junge Gerlinger und auch den Technischen Ausschuss diese Woche intensiv beschäftigt. Die Geschichte des Kreisverkehrs am Träuble ist so lang wie bekannt. Schlussendlich wissen wir: Die Entscheidung wurde uns abgenommen, die Jakobstraße wird nicht angebunden. Nun gilt es also den Blick nach vorne zu richten: An dieser Stelle kann ein Platz entstehen, der die Innenstadt und das angrenzende Wohngebiet stark aufwertet. Unter dem Arbeitstitel „Jakobsplatz“ gab es nun erste zarte Ideen, wie dieser aussehen könnte. Wir Junge Gerlinger haben unseren Samstagnachmittag auf dem zukünftigen Platz verbracht und versucht uns auszumalen, was entstehen könnte. Besonders großzügig können wir auf der begrenzten Fläche nicht planen – aber auch kleine, feine Plätze können großen Charme haben. Mit vielen Gedanken und Fragen saßen wir also am Montag im TA.

Über manche Fragen bestand im Gremium Einigkeit: Die Kastanie am Alten Schulhaus soll bleiben, und mehr als zwei Stellplätze können wir zwischen Platz und Jakobstraße nicht verantworten, wenn uns die Aufenthaltsqualität am Herzen liegt.

Über andere Punkte wurde trefflich diskutiert: Wie viele Bäume welcher Art sollen dort stehen, um Schatten zu spenden? Nur zwei oder drei? Oder doch ein kleines Wäldchen aus neun Platanen, die ein nahezu geschlossenes Dach bilden? Soll ein Fontänenfeld zur Abkühlung und als großer Spaß für kleine Besucher*innen geschaffen werden, wollen wir einen Brunnen oder überhaupt kein Wasser auf dem Platz?

Wir Junge Gerlinger haben nach den bisherigen Gesprächen durchaus favorisierte Vorschläge – doch es kommt nicht nur auf unsere Meinung dazu an! Die weiteren Planungen müssen und werden selbstverständlich in Abstimmung mit den angrenzenden Institutionen sowie Anwohner*innen und interessierten Bürger*innen stattfinden. Wir freuen uns auf die kommenden Gespräche, neue Blickwinkel und Ihre Gedanken!

Für die Jungen Gerlinger
Judith Stürmer

Die Jungen Gerlinger testen vor Ort die Platzqualitäten…