Liebe Gerlinger·innen,

fünfzehn Jahre sind es nun schon, in denen wir unsere Ideen und Vorstellungen in den Gemeinderat einbringen – konstruktiv, ergebnisoffen und immer mit Blick auf das Beste für unsere Stadt.

Unsere gewählten Vertreter·innen stehen dabei besonders im Fokus. Allerdings lebt unsere Arbeit von Rückmeldungen und Diskussionen von und mit der Bürgerschaft. Deshalb wollen wir uns heute bei den vielen Gerlinger·innen bedanken, die im dauerhaften Austausch mit uns sind und auch in Zukunft bleiben.

Die besten Entscheidungen für Gerlingen zu treffen ist ein schwieriger Abwägungsprozess, in dem wir uns stets für pragmatische, wirtschaftliche und machbare Lösungen einsetzen – und uns dennoch bemühen, unsere Träume und Visionen nicht aus den Augen zu verlieren. Die Arbeit im Gemeinderat bedeutet unzählige Arbeitsstunden, produktive Diskussionen und nicht zuletzt immenses persönliches Engagement. Unsere Gemeinderatskandidat·innen sind bereit, diese Arbeit auf sich zu nehmen und Verantwortung für das Zusammenleben in unserer Stadt zu tragen – für alle Gerlinger·innen.

Allen Kandidat·innen der demokratischen Parteien und Wählervereinigungen gebührt großer Respekt für die Bereitschaft, sich zur Wahl zu stellen. Bitte machen Sie am 09.06. von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Geben Sie Ihre Stimme an Parteien, Listen und Personen, die sich für unsere Demokratie stark machen, sie schätzen und erhalten wollen – am liebsten natürlich den Jungen Gerlingern. Denn:

WIR haben in den vergangenen fünfzehn Jahren bewiesen, dass wir langfristig die Kommunalpolitik unserer Stadt begleiten werden!

WIR stehen für eine frische Kommunalpolitik, unabhängig vom Alter der Wähler·innen und der Kandidat·innen!

Am 09.Juni liegt es an Ihnen und Sie haben die Chance, unser Engagement zu würdigen!

Unsere Liste für die Kommunalwahl:

  1. Manuel Reichert
  2. Rebecca Stotz
  3. David Rometsch
  4. Linus Bauer
  5. Robin Kruck
  6. Lilli Klein
  7. Alexa Kruck
  8. Jakob Banzhaf
  9. Barbara Lux
  10. David Schmidt
  11. Fabian Kuschnik
  12. Simon Köhler
  13. Lukas Kuntz
  14. Beyza Palaz
  15. Maik Tobias
  16. Dennis Uhl
  17. Robert Wagner
  18. Lilian Paczkowski
  19. Christine Schulze
  20. Elena Stürmer
  21. Nino Niechziol
  22. Judith Stürmer

Für die Jungen Gerlinger

Judith Stürmer

Kurz vor der Wahl möchte ich ein paar persönliche Worte verlieren. Ich durfte die Jungen Gerlinger nun zehn Jahre lang im Gemeinderat vertreten und bin damit mehr als ein Drittel meines Lebens Mitglied dieses Gremiums. In dieser Zeit habe ich mich verändert –wie es auch meine Lebensumstände getan haben. Vor zehn Jahren war ich Studentin im zweiten Semester – inzwischen bin ich berufstätig und habe eine Tochter. Ich habe auf meinem Weg unterschiedliche Blickwinkel auf und Anforderungen an Kommunalpolitik kennengelernt.

In den vergangenen Wochen wurde ich häufiger gefragt, weshalb ich für die Kommunalwahl auf dem letzten Listenplatz stehe. Möchte ich meine Zeit lieber der Familie widmen, statt der Kommunalpolitik? Bin ich mit 29 Jahren zu alt für die Jungen Gerlinger? Oder gibt es gar Streit und es hat nicht für einen “besseren” Listenplatz gereicht?

Nichts davon ist der Fall. Kommunalpolitik macht mir Spaß und die notwendige Zeit investiere ich gerne. Ich stünde nicht auf unserer Liste wenn ich nicht bereit wäre, meine Zeit und Energie weiterhin für Gerlingen zu investieren – und genau das werde ich tun, egal ob in einer weiteren Amtszeit als Gemeinderätin oder als engagierte Junge Gerlingerin.

Es hat nur einen Grund, weshalb ich nicht auf einem der Spitzenplätze kandidiere: Wir haben dort andere tolle, engagierte und kompetente Kandidat·innen! Mir fällt kein Beispiel ein, in dem es einer Organisation gut getan hätte, wenn allzulang das gleiche Gesicht an der Spitze steht. Einer der Entstehungsgründe der Jungen Gerlinger war es ja sogar, dass jungen, motivierten Menschen keine guten Listenplätze angeboten wurden!  Daher fühlt sich mein Listenplatz genau richtig an: Ich bin da und stehe zur Verfügung, die Spitzenplätze stehen nun aber anderen zu.

Sie merken, eines hat sich in den letzten zehn Jahren nicht verändert: Meine Überzeugung, dass die Jungen Gerlinger die beste Wahl für Gerlingen sind.

Dafür gibt es im wesentlichen vier Gründe:

  • Wir haben eigene innovative Ideen für Gerlingen, sind aber auch offen für die Anliegen und Sichtweisen der Bürger·innen. Denn wir wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, ernstgenommen zu werden.
  • Wir können es aushalten, dass wir nicht immer einer Meinung sind.
  • Wir sind neugierig und begeisterungsfähig, aber auch unvoreingenommen und kritisch.

Der vierte Grund sind die Menschen, die sich hinter dem Namen Junge Gerlinger verstecken. Eine Gruppe, mal kleiner, mal größer aber stets unermüdlich. Manchmal geht es bei uns chaotisch zu, immer wieder gehen auch Dinge schief, ab und zu führt die unterschiedliche Arbeitsweise zu Diskussionen. Es läuft nicht alles glatt bei uns, auch in der aktuellen Wahlkampagne nicht. Nichtsdestotrotz haben wir unglaublich viel auf die Beine gestellt: Plakate gestaltet, Flyer erstellt und verteilt, Give-Aways besorgt, Artikel geschrieben, Podcast-Folgen aufgenommen, einen Wahlwerbespot angefertigt, Fragenhagel-Videos gedreht und, und, und…

All diese Arbeit – inhaltlich und öffentlichkeitswirksam – wurde von jungen Menschen geleistet (und finanziert!) denen Gerlingen am Herzen liegt. Die JG haben keine Infrastruktur und keine Sponsor·innen im Rücken. Wir nutzen nur, was wir selbst möglich machen können – und das ist eine ganze Menge.

Ich bin stolz auf die Jungen Gerlinger. Sie verdienen jede einzelne Stimme, die sie bei den bisherigen Wahlen bekommen haben – und ich bitte Sie darum: Unterstützen Sie uns auch am 09.Juni 2024  bei der Gemeinderatswahl mit 22 Stimmen.

 

Judith Stürmer

 

Die Jungen Gerlinger zeigen seit zehn Jahren im Gemeinderat, dass sie für pragmatische, themenzentrierte Politik stehen und komplexen Fragen als Team kompetent begegnen. 

Um Ihnen ein möglichst gutes Bild von unseren Kandidat·innen zu bieten, setzen wir auf Fremd- statt auf Selbstwahrnehmung: Wir stellen uns gegenseitig vor. Wir zeigen Ihnen, warum unsere Spitzenkandidat·innen eine Bereicherung für den Gemeinderat sind und bemühen uns dabei kein idealisiertes, sondern ein ehrliches Bild zu zeichnen.

Listenplatz 1: Manuel Reichert

Ich kenne Manuel schon sehr lang – 2010 waren wir nämlich plötzlich gemeinsam in der Oberstufe. Manuel war Teil des letzten G9 Jahrgangs, ich gehörte zum ersten G8-Zug und in den letzten zwei Schuljahren besuchten wir nicht nur mehrere Kurse zusammen, sondern wurden Freunde. Deshalb freue ich mich, dass ich Manuel – oder Manu, wie ihn eigentlich alle nennen – heute vorstellen darf.

Manu hat zwar italienische Wurzeln, verbirgt das aber weitestgehend. Stattdessen ist er Gerlinger mit Leib und Seele. Ich vermute, ihm war schon immer klar, dass dieser kleine Fleck im Schwabenländle sein Zuhause ist und bleiben wird. Hier ist er als einer von drei Brüdern aufgewachsen und hier möchte er gemeinsam mit seiner Frau Miri alt werden. Dieses eindeutige und langfristige Bekenntnis hat zur Folge, dass Manu an alle kommunalpolitischen Fragestellungen nachhaltig herangeht – denn ihm ist es ein wichtiges Anliegen, die Vorzüge unserer Stadt auch für die nächsten Generationen zu bewahren.

Fachlich ist Manuel bestens für die Kommunalpolitik geeignet. Er hat Public Management studiert und arbeitet als stellvertretender Kämmerer in unserer Nachbarstadt Ditzingen. Wenn es um den städtischen Haushalt geht, macht ihm niemand etwas vor – und Gremienarbeit kennt er inzwischen von beiden Seiten des Tisches bestens. Das besondere an Manu ist meiner Meinung nach aber, dass er sich nicht damit zufrieden gibt, dass er in den kommunalen Finanzen sein Spezialgebiet gefunden hat. Er geht offen und mit großem Interesse an andere, für ihn neue Themen heran und sucht sich weitere Schwerpunkte. In den letzten fünf Jahren hat er sich besonders dem Klima- und Umweltschutz verschrieben und setzt sich unermüdlich für den Erhalt unserer Streuobstwiesen und die Renaturierung des Aischbachs sein.

2023 stellte er für unsere Fraktion erfolgreich den Antrag, das Biotop im Aischbach zu erweitern.  Die Entstehungsgeschichte dieses Antrags sagt viel über Manu aus, weshalb ich sie hier kurz zusammenfassen möchte. 2022 las Manu im GAZ einen Leserbrief. Der Autor bemängelte, dass der Umwelt- und Naturschutz eine zu kleine Rolle im Gemeinderat spiele und die Stadträte kaum Interesse an diesem Thema hätten. Manu verfasste daraufhin eine (wohlgemerkt handschriftliche!) Antwort an den Autor und trat in einen Austausch. Es folgten mehrere persönliche Gespräche in immer größer werdenden Runden, u.a. mit Vertreter·innen des BUND. Am Schluss des Prozesses stand unser Antrag, der immerhin eine kleine Verbesserung bewirken konnte. Diese Eigenschaft schätze ich besonders an Manu: Er geht unvoreingenommen und offen auf die Menschen zu und nimmt sich deren Gedanken und Sorgen sehr zu Herzen. Gleichzeitig hat er einen klaren, analytischen Blick auf kommunalpolitische Fragen. Die Mischung aus beidem macht ihn zu einem hervorragenden Gemeinderat.

Wenn er nicht im Gemeinderat sitzt, oder im Auftrag der Jungen Gerlinger unterwegs ist, sieht man Manuel häufig auf der Streuobstwiese oder in seinem Garten arbeiten – aber er kann auch ganz anders. Als langjährige Wegbegleiterin habe ich keine Hemmungen zu verraten, dass Manu auch eine andere, wildere Seite hat. Wer diese erleben möchte, hat die Chance dazu wahlweise im Stadion beim VfB-Spiel oder auf Schlager-Partys. Zu ganz großer Form läuft Manu außerdem auf, wenn man ihm vor einer größeren Menschenmenge ein Mikrofon in die Hand drückt, was ich zuletzt bei seiner Hochzeit vergangenes Jahr erleben durfte.

Manuel Reichert ist ein weitsichtiger Gemeinderat, eine echte Stütze als stellvertretender Fraktionsvorsitzender und vor allem ein treuer Freund. Daher empfehle ich Ihnen nicht nur, ihn bei der Kommunalwahl mit drei Stimmen zu bedenken – ich bitte Sie darum!

 

Für die Jungen Gerlinger
Judith Stürmer

 

Die Jungen Gerlinger· zeigen seit 15 Jahren im Gemeinderat, dass sie für pragmatische, themenzentrierte Politik stehen und komplexen Fragen als Team kompetent begegnen. Unsere Visionen und Vorschläge haben sie in den letzten Wochen kennengelernt.

Nun wollen wir zeigen, warum unsere Kandidat·innen eine Bereicherung für den Gemeinderat sind. Um Ihnen ein möglichst gutes, aber nicht idealisiertes Bild zu bieten, setzen wir auf Fremd-, statt auf Selbstwahrnehmung und stellen uns gegenseitig vor.

Liebe Leser·innen

heute habe ich die Ehre, Ihnen unseren Listenplatz 2 vorzustellen: Rebecca Stotz.

Für viele Menschen in Gerlingen ist Rebecca keine Unbekannte. Während Ihrer Schulzeit am Robert Bosch Gymnasium war sie zwischen 2011 und 2013 gewähltes Mitglied und von 2013 bis 2015 Sprecherin im Jugendgemeinderat. Während ihrer Zeit im JGR wurde unter anderem der Grundstein für den Pumptrack am Schulzentrum gelegt. Besonders am Herzen liegt ihr seit dieser Zeit auch der Austausch mit unseren Partnerstädten, insbesondere mit der englischen Stadt Seaham, die sie mehrmals besuchte. Diese Verbindung zu England war auch ein Grund dafür, dass sie sich nach dem Abitur für ein Auslandsjahr in London entschied. Anschließend studierte Rebecca Politik- und Verwaltungswissenschaft in Konstanz, wo sie erfolgreich ihren Bachelor und später auch ihren Master mit Schwerpunkt Management absolvierte. Nach dem Studium zog es sie zurück in die schwäbische Heimat. Inzwischen lebt Rebecca wieder in Gerlingen und arbeitet als Personalreferentin am Fraunhofer-Institut für Bauphysik am Campus Stuttgart-Vaihingen.

Eines ist wohl schon klar geworden: Rebecca ist es ein Anliegen, sich für ihre Heimatstadt einzubringen und diese zu gestalten. Unmittelbar nach ihrer Rückkehr wurde sie daher wieder aktiv und bereits jetzt ist sie kaum aus dem Gerlinger Stadtgeschehen wegzudenken. Seit letztem Jahr ist sie Vorstandsmitglied des Stadtmarketingvereins Mein Gerlingen e.V., der unter anderem die Lange Einkaufs- und Kulturnacht und die Eisbahn auf die Beine stellt und organisiert. Außerdem engagiert sie sich auch im Stadtjugendring – und selbstverständlich bei den Jungen Gerlingern.

Für ihre Zeit im Gemeinderat hat Rebecca viele klare Ziele, von denen ich hier wenigstens eine Auswahl nennen möchte:

  • Gerlingen soll eine Fahrrad- und Fußgängerfreundlichere Stadt werden
  • Die Stadtentwicklung muss klimagerechte und nachhaltig erfolgen
  • Bei Gelegenheiten wie der Sanierung des Rathausplatzes oder der Querstraße sollen neue Grünflächen geschaffen werden
  • Durch attraktive Kultur, Einkaufs- und Gastronomiemöglichkeiten sowie durch aktives Vorantreiben des Leerstandsmanagements soll die Innenstadt lebendiger und belebter werden
  • Jugendliche sollen mehr Möglichkeiten zur Teilhabe bekommen, bspw. durch ein dauerhaftes Anhörungsrecht des Jugendgemeinderats im Gemeinderat

Allem voran steht ihr Ziel, dass Gerlingen ein Stadt sein soll, die den Herausforderungen der heutigen Zeit gewachsen ist und in der sich alle Bürger·innen, egal ob Jung oder Alt, wohl und zugehörig fühlen.

Rebecca bringt einerseits jahrelanges und intensives Engagement in Gerlingen mit, andererseits ist sie durch ihr Studium und die Erfahrungen im JGR auch fachlich bestens für das Amt als Gemeinderätin gerüstet. Daher kann ich Ihnen guten Gewissens empfehlen: Geben Sie Rebecca Stotz bei der Kommunalwahl am 09. Juni drei Stimmen!

Für die Jungen Gerlinger·
Lukas Kuntz

P.S.: Suchen Sie sich für Ihre übrigen Stimmen gerne weitere Junge Gerlinger· aus, zum Beispiel unseren Listenplatz 1, den wir Ihnen nächste Woche an dieser Stelle vorstellen.

 

Rebecca Stotz

Zum Nachlesen: Mit dieser Begründung, vorgetragen von Manuel Reichert, lehnten wir die Sanierung des Stadtmuseums in der vorgeschlagenen Form im Mai 2024 ab:

„Dass der Museumskomplex sanierungsbedürftig ist, ist unbestritten. Wir Junge Gerlinger sehen den Bedarf insbesondere beim Hauptgebäude, für das wir uns sowohl eine Sanierung als auch einen barrierefreien Zugang wünschen.

Das nun vorgeschlagene Vorgehen können wir jedoch aber aus vier Gründen nicht mittragen.

  1. Stand heute kalkulieren wir mit Gesamtkosten von 8,7 Mio. €. Damit handelt es sich um das größte Investitionsprojekt der kommenden Jahre, wohlgemerkt für eine reine Freiwilligkeitsleistung, nach derzeitiger Haushaltslage vollständig kreditfinanziert. Das mindeste wäre es, die Kosten wenigstens zeitnah zu deckeln – dafür scheint es hier keine Mehrheit zu geben. Ja, es winken uns Fördermittel aus dem Stadtsanierungsprogramm – aber auch diese sind endlich, fehlen uns ggf. bei anderen Vorhaben, die es aufgrund des Riesen-Postens „Stadtmuseum“ nicht in die Stadtsanierung schaffen und könnten genauso gut für andere derzeit hintanstehende Projekte abgerufen werden. Wir möchten jede und jeden anregen zu hinterfragen, ob angesichts unserer Haushaltslage dieser 8,7 Millionen € schwere Beschluss den eigenen Beteuerungen zur Haushaltskonsolidierung entspricht.
  2. Die vorgeschlagene Variante Nr. 5 ist die falsche. Seit Jahren betonen hier im Gremium alle die notwendige Abkehr vom Gerlinger Standard. Nun werden uns in einer Machbarkeitsstudie fünf Varianten angeboten – und ganz typisch für Gerlingen soll die teuerste umgesetzt werden, die einen prestigeträchtigen neuen Eingangsbereich schafft. Der große Glasanbau mag zweifellos wünschenswert sein – aber ist er wirklich notwendig? Wir finden, er ist nicht nur teuer, sondern unter Hitzeschutz-Gesichtspunkten auch fragwürdig. Wieso sparen wir uns diesen nicht und wählen Variante 4? An anderer Stelle ringen wir um Einsparungen in fünfstelliger Höhe und hier gehen uns Mehrausgaben von 250.000 € einfach so von der Hand? Mit solchen Entscheidungen wird der Gerlinger Standard noch lange weiterleben.
  3. Die Reihenfolge der Sanierungsmaßnahmen ist für uns ebenfalls falsch. Wie erwähnt: Im Museumskomplex hat für uns das Hauptgebäude absoluten Vorrang. Wenn wir nun mit Hof und Scheune beginnen, selbst wenn es dafür Argumente geben mag, dann kann keiner von uns absehen, ob wir anschließend tatsächlich die Mittel bereitstellen können, um die nächsten Bauabschnitte anzugehen. Indem wir das Haupthaus heute auf die lange Bank schieben, stellen wir dessen Sanierung in der näheren Zukunft somit grundsätzlich in Frage.
  4. Zuletzt ist für uns der Beschluss eines Projektes dieser finanziellen Größenordnung auch deshalb nicht verantwortbar, weil wir schlicht und ergreifend andere Projekte sehen, die dringlicher sind. Beispielsweise sei der Bau von Bolzplätzen bzw. Tartanspielfeldern, die Schaffung eines Kunstrasenplatzes oder die Erweiterung des Feuerwehrhauses genannt. Diese Projekte sind für uns – und wir glauben, auch für den Großteil der Gerlingerinnen und Gerlinger, weitaus bedeutender und könnten steigenden Sanierungskosten beim Museum zum Opfer fallen. Unter Berücksichtigung der in der Sitzungsvorlage genannten Tatsache, dass der Museumsbetrieb entsprechend des zurzeit praktizierten, zugegebenermaßen etwas eingeschränkten Umfangs, problemlos noch eine Weile möglich ist haben für uns andere Projekte eine weitaus höhere Priorität.

Aus diesen Gründen sind wir nicht bereit, der Sanierung des Museumskomplexes zum jetzigen Zeitpunkt in der vorgeschlagenen Reihenfolge zuzustimmen und Mittel für den ersten Bauabschnitt freizugeben.“

Die Jungen Gerlinger· zeigen seit 15 Jahren im Gemeinderat, dass sie für pragmatische, themenzentrierte Politik stehen und komplexen Fragen als Team kompetent begegnen. Unsere Visionen und Vorschläge haben sie in den letzten Wochen kennengelernt.

Nun wollen wir zeigen, warum unsere Kandidat·innen eine Bereicherung für den Gemeinderat sind. Um Ihnen ein möglichst gutes, aber nicht idealisiertes Bild zu bieten, setzen wir auf Fremd-, statt auf Selbstwahrnehmung und stellen uns gegenseitig vor.

Listenplatz 3: David Rometsch

Hey, kennen Sie schon David?

Ich darf Ihnen meinen langjährigen besten Freund David Rometsch vorstellen. Privat kennen wir uns schon seit der Grundschule und sind seit vielen Jahren gemeinsam im Gerlinger Vereinsleben engagiert. So viel Blödsinn und Spaß, Höhen und Tiefen wir beide zusammen schon erlebt haben, so sehr kann ich mich auch auf professioneller Ebene immer auf ihn verlassen. Mir ist es daher eine besondere Freude Ihnen David Rometsch, Listenplatz 3, vorzustellen.

Die Hardfacts: David ist 25 Jahre jung, hat Medienmanagement mit Fachrichtung Event studiert und ist nun als Vertriebsleiter und Webdesigner in einem Unternehmen tätig. Ich möchte David aber vor Allem für seine Rolle in Gerlingen vorstellen. Er kann auf eine beeindruckende Historie im Gerlinger Vereinsleben zurückblicken. Seit 2016 engagiert er sich im Trägerverein Jugendtreff Gerlingen (Café Konfus) und bekleidet nach langjähriger Zeit als Kassenwart dort nun den ersten Vorstandsposten. Im Stadtjugendring Gerlingen ist er ebenfalls im Vorstand tätig und seit 2017 engagiert. In all seinen Vereinstätigkeiten sticht David vor allem durch seine Talente im Bereich der Finanzen heraus, so behält er immer den Durchblick und unterstützt mit seiner Expertise auch andere Vereine beispielsweise als Kassenprüfer für den FreeFood Gerlingen e.V. David ist aber auch bekannt für seine vielfältigen Talente im Bereich der Veranstaltungsplanung, so hat David in gemeinsamer Arbeit mit der Stadtverwaltung und weiteren Vereinen den beliebten Gerlinger Musiksommer mitorganisiert und auch während der Veranstaltung tatkräftig an allen Ecken unterstützt. Nun ist es wenig verwunderlich, dass sich David bei all diesen Tätigkeiten auch sehr für die Kommunalpolitik interessiert. Er ist ehemaliges Mitglied des Jugendgemeinderates und beschloss nach dieser Zeit aktiv bei den Jungen Gerlingern zu werden, ist nun seit 2017 bei uns und stand auch schon 2019 auf unserer Liste. Anfangs engagierte er sich noch eher im Hintergrund und brachte sich gerne bei Themen wie Finanzen und Wohnen ein. Durch sein langjähriges Engagement und seine hierbei erworbenen Kompetenzen, liegt es jetzt auf der Hand, dass David für die kommende Kommunalwahl weit vorn auf der Wahlliste steht. Für die anschließende Wahlperiode hat er sich vorgenommen, Gerlingen für die Zukunft zu rüsten und zugleich die Wurzeln unseres Miteinanders für jede Generation zu bewahren. Er möchte deshalb vor Allem die Themen Digitalisierung, Kultur und Vereinsleben voranbringen.

Sie können sich sicher sein, dass Sie mit Ihrer Stimme für David einen jungen, engagierten, kompetenten, gutaussehenden (das finde ich jedenfalls) Gerlinger die Möglichkeit geben, sich im Rathaus Gerlingens für eine lebenswerte Stadt einzubringen.

Für die Jungen Gerlinger·

Dennis Uhl

David Rometsch

Folgender Antrag ging am 27.04.2024 bei der Stadtverwaltung ein:

Für den Bau der neuen Breitwiesen-Sporthalle wurde das Kunstrasenspielfeld auf den Standort der zwei ehemaligen Tartan-Kleinspielfelder verlegt. Die beiden Tartan-Kleinspielfelder, jeweils ausgestattet mit zwei Toren und ein Spielfeld zusätzlich mit zwei Basketballkörben, sind ersatzlos entfallen.

An befestigten, für die Allgemeinheit jederzeit zugänglichen, Tartan-Bolzplätzen / -Spielfeldern steht nun nur noch der Rote Platz am Schulzentrum und der „Käfig“ im Breitwiesen zur Verfügung. In der Waldsiedlung existiert noch ein asphaltierter Platz mit Toren und Basketballkörben. Beim Roten Platz am Schulzentrum ist zu bedenken, dass seine vollständige Nutzbarkeit während des Baus der Mensa ungewiss erscheint.

Wir sind der Ansicht, dass im Stadtgebiet Bedarf für einen weiteren öffentlichen, multifunktionalen Tartanplatz besteht. In Gesprächen mit dem Jugendgemeinderat zeigte sich, dass dieser unsere Einschätzung teilt und das Thema ebenfalls voranbringen möchte.

Die Jungen Gerlinger stellen deshalb in Absprache mit dem Jugendgemeinderat folgenden Antrag:

Für die für den Bau der neuen Breitwiesensporthalle gewichenen Tartan-Kleinspielfelder wird ein Ersatz geschaffen. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, potentielle Standorte für einen Tartanplatz im Stadtgebiet zu suchen und dem Jugendgemeinderat und Gemeinderat zur weiteren Entscheidung vorzulegen.

Als Kriterien sollen zugrunde gelegt werden:

  • Gute Erreichbarkeit
  • Belag: Tartan
  • Ausstattung mit Basketballkörben
  • Ausstattung mit angrenzenden Sitzmöglichkeiten und Mülleimern

Durch den Ersatz zumindest eines Tartan-Kleinspielfeldes schaffen wir für Kinder und Jugendliche nicht nur ein öffentliches Sport- und Freizeitangebot, sondern auch eine soziale Begegnungsstätte.

Finanzierungsvorschlag:

Wir sind uns der angespannten Haushaltslage bewusst, deshalb sollten für den Bau des Tartan-Kleinspielfeldes keine zusätzlichen Mittel bereitgestellt werden, sondern die Mittel an anderer Stelle eingespart werden. Das können zum Beispiel die in der mittelfristigen Finanzplanung im Jahr 2025 bereitgestellten eine Million € für die Sanierung des Stadtmuseums sein. Darüber hinaus kann geprüft werden, ob Fördermittel beantragt werden können.

 

Gerlingen, 27. April 2024

Für die Jungen Gerlinger

Manuel Reichert

In den letzten Wochen haben wir unsere Visionen in fünf zentralen Themenfeldern und konkrete Vorschläge vorgestellt. Uns ist bewusst, dass diese Maßnahmen auch mit Kosten verbunden sind und dass wir angesichts unserer jetzigen Haushaltslage sorgfältig und verantwortungsbewusst mit unseren begrenzten finanziellen Mitteln umgehen müssen.

Der Haushaltsplan 2024 geht von negativen Jahresergebnissen in den nächsten 4 Jahren aus. Darüber hinaus werden die bisher geplanten Investitionen bis 2027 mit Krediten in Höhe von 30 Millionen € finanziert werden müssen. Selbst bei den im Vergleich zu Privatkrediten günstigeren Kommunalkredit-Konditionen bedeutet das bei den aktuellen Zinssätzen einen jährlichen Zinsaufwand von beinahe einer Million €.

Es liegt auf der Hand, dass dieses Geld besser in wichtige Zukunftsprojekte investiert werden sollte. Deshalb muss es unser Bestreben sein, die aus heutiger Sicht bis 2027 notwendigen Kreditaufnahmen nicht oder zumindest nicht in voller Höhe zu vollziehen.

Um zukünftigen Generationen nicht die beschriebene Zinslast aufzubürden und ihren Handlungsspielraum bei der Entwicklung Gerlingens nicht massiv einzuschränken, bedarf es einer umsichtigen und nachhaltigen kommunalen Finanzpolitik.

Unsere Ideen, wie das gelingen kann, sind z. B.:

  • Seit langem brach liegende städtische Grundstücke mittels Konzeptvergabe verkaufen. Beispiel: Jahnstraße 7, Gartenstraße 9. Auch wenn es grundsätzlich nie ratsam ist, sich als Stadt von Eigentum zu lösen, wird dadurch weiterer Leerstand vermieden, hohe Investitionen für aufwendige Sanierungen vermieden, Einnahmen generiert und gleichzeitig die städtebaulichen Ziele erreicht.
  • Wünschenswerte Investitionen sollen auf absolute Notwendigkeiten überprüft werden, Beispiel: Stadtmuseum.
  • Der viel besagte „Gerlinger Standard“ muss endgültig der Vergangenheit angehören, auf unnötige Ausgaben muss verzichtet werden. Beispiel: Eingravierte Stadtwappen (à Sonderanfertigung) auf den Pollern am Platz am Alten Schulhaus.

Auch wir Junge Gerlinger haben die Weisheit nicht mit den Löffeln gegessen, aber bei unseren Entscheidungen versuchen wir immer die finanziellen Folgen zu berücksichtigen und nachhaltig zu wirtschaften.

Deshalb haben wir bei unseren letzten Anträgen auch immer einen Finanzierungsvorschlag gemacht. Diese Prämisse und diesen Anspruch an uns selber werden wir auch zukünftigen Anträgen immer zu Grunde legen.

Für die Jungen Gerlinger
Rebecca Stotz und Manuel Reichert

 

 

In unserer fortlaufenden Serie über die Zukunft von Gerlingen wollen wir heute sowohl inspirierende Visionen als auch konkrete Vorschläge teilen, wie wir Kultur, Sport und das soziale Miteinander in unserer Stadt stärken können.

Visionen für Gerlingen: Ein Blick in die Zukunft

Ein Haus des Miteinanders – ein Ort für alle

Unser Traum vom „Haus des Miteinanders“ sieht ein Zentrum vor, das als Heimat für vielfältige Gruppen dient. Jugendvereine, kulturelle Initiativen und Bürger sollen hier einen Raum für Austausch und Begegnung finden. Das Haus wird nicht nur für formelle Veranstaltungen offenstehen, sondern auch Räumlichkeiten bieten, die von Privatpersonen für Feste gemietet werden können. Dieser Ort soll zum zentralen Platz von Gerlingen werden, wo Kultur und Gemeinschaft Hand in Hand gehen.

Sportliche Vielfalt erleben

Die Vision einer sportbegeisterten Stadt nimmt Gestalt an durch neu gestaltete Kleinspielfelder und multifunktionale Sportstätten wie das Beachvolleyballfeld am Roten Platz. Diese dienen als Sport- und Begegnungsorte und stärken das Miteinander durch gemeinsame Aktivitäten.

Verantwortung und Aufarbeitung

In Gerlingen nehmen wir unsere historische Verantwortung ernst. Wir sind stolz auf unsere „stadteigenen“ Künstlerinnen und Künstler, die das kulturelle Erbe unserer Stadt bereichern. Doch es ist uns auch wichtig, dass wir uns kritisch und offen mit den weniger ruhmreichen Aspekten unserer Geschichte auseinandersetzen. Ein prägnantes Beispiel dafür ist unser Umgang mit der NS-Vergangenheit des Künstlers Fritz von Graevenitz. Durch öffentliche Diskussionen, Ausstellungen und Bildungsangebote streben wir danach, Licht in diese dunklen Kapitel zu bringen. Unser Ziel ist es, aus der Vergangenheit zu lernen, um eine gerechtere und bewusstere Gemeinschaft zu fördern. Dieser Prozess ist entscheidend, um sicherzustellen, dass wir die Fehler der Vergangenheit erkennen und nicht wiederholen, und um eine Kultur des Respekts und der Toleranz in Gerlingen zu stärken.

Konkrete Vorschläge: Schritte zur Verwirklichung unserer Träume

Schwimmbadterrasse öffnen

Wir schlagen vor, die Terrasse des Schwimmbades außerhalb der Badezeiten für Vereine und Bürgerinitiativen zu öffnen, um diesen wunderschönen Ort für das Gemeinschaftsleben nutzbar zu machen.

Bürokratieabbau durch neue Technologien
Die Einführung eines Online-Tools zur unkomplizierten Anmietung von öffentlichen Plätzen, wie dem Grillplatz, soll die Nutzung städtischer Räumlichkeiten erleichtern und fördern.

Mountainbike-Strecke im Gerlinger Wald
Eine legalisierte Mountainbike-Strecke wird nicht nur den Radverkehr sicherer machen, sondern auch ein attraktives Naturerlebnis für unsere Bürgerinnen und Bürger schaffen.

Der laue Sommerabend
Wir setzen uns dafür ein, dass Gastronomien in der Stadt im Sommer länger öffnen dürfen, um die Abende in Gerlingen noch lebendiger und sozialer zu gestalten.

Fazit

Diese Visionen und Vorschläge sind unser Wegweiser für eine dynamische und einladende Zukunft in Gerlingen. Durch die Verwirklichung dieser Ideen können wir gemeinsam einen Raum schaffen, in dem Kultur, Sport und soziales Miteinander wachsen. Lassen Sie uns diese Schritte gemeinsam gehen und Gerlingen zu einem lebendigen, gemeinschaftlichen und kulturell bereichernden Ort machen.

Für die Jungen Gerlinger
David Rometsch

 

In dieser Serie wollen wir Ihnen unsere Visionen in fünf zentralen Themenfeldern vorstellen und die konkreten Schritte, mit denen wir uns in den nächsten fünf Jahren zumindest ein wenig in diese Richtung bewegen könnten. Das vierte Thema diese Woche: Stadtentwicklung Bauen
Die heutige Zeit ist von einem bedeutsamen Wandel geprägt. So stellen uns der Klimawandel mit seinen extremen Wetterereignissen, wie Hochwasser und Hitzewellen und der demographische Wandel, der zu einer immer älter werdenden Gesellschaft führt, vor zunehmende Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund ist es von großer Bedeutung, dass wir uns eingehend mit der Frage beschäftigen, wie unsere Stadt in Zukunft gestaltet sein muss, um diesen Entwicklungen gerecht werden.

Wir, die Jungen Gerlinger, haben klare Visionen, wie unser Stadtbild in 5 Jahren aussehen sollte:

Die Innenstadt von Gerlingen ist ein zentraler Lebenskern für Jung und Alt und ist belebt durch vielfältige Kultur-, Einkaufs- und Gastronomieangebote. Die Verkehrsberuhigung sorgt dafür, dass Bürger·innen die Innenstadt zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden können, ohne sich um den Verkehr sorgen zu müssen. Grauer Asphalt gehört der Vergangenheit an und die Innenstadt ist gekennzeichnet durch großzügige Grünflächen, Bäume und eine Vielzahl an Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen. Begrünte Dächer und Fassaden tragen nicht nur zur einer höheren Biodiversität bei, sondern wirken auch kühlend und verbessern das Mikroklima der Stadt.

Neben dem Gebiet Bruhweg II sind auch die Areale in der Querstraße, hinter dem Rathaus und um den Hirsch neugestaltet. Die Querstraße ist nun ein attraktiver Aufenthaltsort mit lokalen Einzelhandelsgeschäften und einem Treffpunkt mit Grünangebot, Beschattung und Sitzgelegenheiten. Nach einer umfassenden Neugestaltung bietet das Areal hinter dem Rathaus sozialen Wohnraum, der von Grünflächen und Bäumen umgeben ist.

In Gerlingen ist Raum für alle. Im Stadtgebiet finden sowohl junge Bürger·innen, junge Familien als auch Senioren geeigneten und bezahlbaren Wohnraum. Die Stadt setzt auf intergenerative und inklusive Wohnpolitik, die das Zusammenleben verschiedener Altersgruppen und die Berücksichtigung unterschiedlicher Bedürfnisse fördert. Bei Bauprojekten mit städtischem Einfluss wird der Sozialbauverpflichtung Rechnung getragen, so dass allen das Wohnen und Leben in Gerlingen ermöglicht wird.

So könnte für uns ein „perfektes“ Gerlingen aussehen. Auch wenn dies erstmal nur Träume und Wünsche sind, können wir in den nächsten 5 Jahren mit konkreten Schritten, schon sehr viel erreichen.

Durch den neuen Flächennutzungsplan können wir Naturräume sichern und die Stadtentwicklung klimafreundlich, ressourcenschonend und nachhaltig gestalten. Die Sanierung von Plätzen, wie zum Beispiel die des Rathausplatzes, bietet die Chance Flächen zu entsiegeln und unsere Stadt klimafreundlicher und grüner zu gestalten. Grünflächen sollen angelegt und Bäume und Pflanzen sollen fest integriert werden, um den negativen Hitzeauswirkungen von versiegelten Flächen entgegenzuwirken.

Damit die Innenstadt belebt und ein attraktiver Aufenthaltsort wird, bedarf es ein durchdachtes Leerstandsmanagement. Gebäude sollen nicht ungenutzt bleiben. Neue Orte für Begegnungen und Austausch sollen geschaffen werden. Mit Konzeptvergaben möchten wir kreative Nutzungsmöglichkeiten von Gebäuden fördern.

Um den Herausforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden, brauchen wir eine gut ausgestattete und funktionsfähige Feuerwehr. Daher möchten wir in den Ausbau des Feuerwehrhauses investieren, um die Sicherheit unserer Bürger·innen zu gewährleisten. Die Einrichtung soll modern und bedarfsgerecht sein.

Mit diesen Visionen und diesen konkreten Schritten, möchten wir in den nächsten 5 Jahren gemeinsam den Weg zu einer lebendigen, nachhaltigen und zukunftsorientierten Stadtentwicklung für Gerlingen beschreiten.

Rebecca Stotz

 

Neue Podcastfolge mit Petra Bischoff
Unser kommunalpolitischer Podcast geht in die zweite Staffel! Mit Petra Bischoff hatten wir ein spannendes Gespräch u.a. über ihre Anfänge und den Wahlkampf. Zu finden unter www.junge-gerlinger.de/podcast sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Danke, Petra!

 

 

In aller Kürze: Unterbringung von Geflüchteten 

Gerlingen benötigt weitere Kapazitäten für die Unterbringung von Geflüchteten. Ich bin froh, dass im Gemeinderat darüber Einigkeit besteht und wir handeln. Die getroffene Entscheidung, die Unterkunft in der Weilimdorfer Straße auf über 200 Plätze zu erweitern, halte ich jedoch für eine fatale Fehlentscheidung. Es ist leichtsinnig, die Zahl der untergebrachten Personen an einem Standort zu verdoppeln, solang es Alternativen gibt. Und machen wir uns nichts vor – die gibt es. Keiner der denkbaren Standorte für eine Gemeinschaftsunterkunft ist perfekt, aber einer Erweiterung dieser Größenordnung wären mehrere Alternativen vorzuziehen. Eine dezentrale Unterbringung war bis vor kurzem noch Konsens im Gemeinderat. Mir fehlt jegliches Verständnis dafür, dass von diesem Prinzip nun abgewichen wird.
Judith Stürmer